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aktualisiert 15.05.07

ALTERSHEIM UND PFLEGEHEIM BLUMENAU AKTUELL

 
 
INFO'S AUS DEM ALTERSHEIM UND PFLEGEHEIM BLUMENAU 1/2007

Bewegung so oder so
Was heisst für ältere und jüngere Menschen, die im Altersheim und Pflegeheim
Blumenau leben, aktiv zu sein? Wie verbringen sie den Tag? Was bewegt sie?
Im geschützten Rahmen mit viel freier Zeit kann schnell einmal die
Frage auftauchen: « ...und jetzt, ...was machen?» Älterwerden heisst
Limiten erleben: Nicht mehr genau wissen, wie der oder die schon
wieder heisst. Oder plötzlich eine Brille oder ein Hörgerät zu bekommen.
Das bedeutet, Veränderung spürbar an sich wahrzunehmen.
Sich darin neu zu erleben, sich anzunehmen und darin einen Sinn zu
finden, ist im Sinne des Wortes eine «Selbsterfahrung», eine
«Selbstfindung».

 

 
Ursula und Felix Graf aktive_bewohner.jpg
 
 
Stimmen der BewohnerInnen vom
Altersheim und Pflegeheim Blumenau

gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Klein und fein statt spektakulär Verschiedene Angebote, um etwas Sinnvolles zu tun und etwas zu erleben, sind sehr wichtig. Die Aktivitäten im Altersheim und Pflegeheim Blumenau sind nicht von grossen Anlässen geprägt, sondern bestehen aus einem Netz von kleinen Einzel- und Gruppenaktivitäten. Verschiedene Ebenen sollen angesprochen werden: Jede Person soll selber entscheiden, welcher Ausgleich wohltuend ist. In der Blumenau sind alle auf ihre Art in Bewegung und unterwegs:
Die Mitarbeitenden, die Bewohner und das Altersheim und Pflegeheim Blumenau selber, alle sind im gleichen Zeitfluss. Das verbindet. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten kommt das Heim selbst nun in eine Ruhephase, die wir benötigen. Wir möchten die neuen Wohnräume von innen her beleben und das Augenmerk noch
mehr auf die Beziehungen unter dem Team und zu den Bewohnern richten.
Was die Bewohnerinnen und Bewohner vom Altersheim und Pflegeheim Blumenau in Bewegung hält, erzählen uns zwei Frauen und zwei Männer:

gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Roger Holdener
«Wenn ich Zeit habe, male ich in meinem Zimmer oder ich arbeite im Areal der Blumenau. Im Moment säubere ich nach dem Rasenmähen die Ränder um die Traubenstöcke. Oder heute morgen habe ich in der Küche, wo ich regelmässig nach dem Morgenessen rüste, Randen und Kartoffeln geschält und Rotkraut geschnitten. Am Mittwochmorgen nehme ich am wöchentlichen Malen teil bei Frau Wolfensberger, am Samstagmorgen an der Männergesprächsrunde. Manchmal spaziere ich oder trinke in Bauma einen Kaffee.»
 
gelbes Rechteck.gif (41 Byte)
Benno Wyder
«Ich lese viel und löse Kreuzworträtsel, von denen ich immer zuwenig habe. Ich schaue viel Fernsehen, besonders gerne die Gerichtsverhandlungen am Nachmittag oder Sport. Leider spiele ich zuwenig auf meiner Gitarre. Ich male allerdings gerne im Zimmer mit Ölfarben – oder in der Malgruppe. An den Gruppengesprächen am Samstag nehme ich teil; die Gruppe dünkt mich sehr gut, weil ich das Zusammengehörigkeitsgefühl spüre. Ich bin offen für Neues.»

   

gelbes Rechteck.gif (41 Byte)
Cäcilia Lang
«Was soll ich sagen? Ich sitze gerne im Sessel und schaue, was im Fernsehen kommt. In der Heimküche helfe ich jeden Morgen beim Rüsten. Gerne mache ich einen Jass mit den Mitbewohnern oder wenn mich meine Kinder besuchen kommen. Spazieren mag ich nicht, ich bin echli Fuuli. Ich bin zufrieden so».


 

 

Stimmen der BewohnerInnen vom
Altersheim und Pflegeheim Blumenau


gelbes Rechteck.gif (41 Byte)
Mina Zenger
«Ich stehe am Morgen auf, mache mich bereit, lese das Kalenderblatt zum Tag und gehe dann Morgenessen. Danach folgt jeden Morgen das Vorlesen mit Frau Eckertz. Anschliessend machen Frau Müller und ich einen Rundgang durch die Blumenau. Dann folgt Lesen oder Lismen. Nach dem Mittagessen mache ich immer ein Nickerchen und gehe dann nach draussen zum Lesen oder Lismen. Zu Dritt machen wir anschliessend unseren gewohnten Rundgang und sitzen zum Plaudern unterwegs an einem schönen Plätzchen hin. Meist nehme ich an allen Veranstaltungen teil, die geboten werden: Einmal im Monat Turnen mit Frau Bosshard,
wöchentlichem Singen mit Frau Eckertz, Kochen mit Frau Küng, Gesprächs-nachmittage mit Frau Pfenninger, und Bibelstunden mit dem Pfarrer.»
 
gelbes Rechteck.gif (41 Byte)
Neues Haus in alter Hülle
Mit dem Umbau des Hauses Rose haben die Investitionen in die Modernisierung vom Altersheim und Pflegeheim Blumenau ihren Abschluss gefunden. Das Haus Rose ist 1894 als Flarz mit zwei Scheunen zur ersten Trinkerinnenheilanstalt ausgebaut und in den letzten 100 Jahren ständig verändert worden. Nun ist die Rose ein neues Haus in der alten Hülle. Der Charme ist geblieben. Mit einer neuen Raumaufteilung, zwölf grossen statt 20 kleinen Zimmern und zeitgemässem Komfort mit Treppenlift und neuen Nasszellen ist die Rose ein Bijou geworden. Die Investitionen von 1,5 Millionen Franken beinhalten auch neue technische Infrastrukturen sowie eine Pelletsheizung. Ein neuer Verbindungsgang zum Haupthaus lädt zu Bewegung, zu Besuchen, zum Unterwegssein ein.


gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Infos, Termine

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gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Informationsblatt
Um Sie auf dem laufenden zu halten, geben wir meistens ein- bis zweimal jährlich eine Informationsschrift heraus. Wir stellen es Ihnen gerne zu (Siehe Kontakt) oder sie können es hier als PDF-Datei unter Downloads herunterladen.

 
gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Gesundheitsdirektorin des Kantons
    Zürich in der Blumenau



Ende März war es soweit. Regierungsratspräsidentin Verena Diener stattete dem Altersheim und Pflegeheim Blumenau einen Überraschungsbesuch ab. Nach einem Rundgang hatten wir die Möglichkeit, mit der Zürcher Gesundheitsdirektorin in offener und sympathischer Atmosphäre Fragen zur verbesserten Zusammenarbeit von Heimen und kantonsärztlichem Dienst im Bereich von Kontrollen und Überprüfungen zu diskutieren. Der Besuch der Regierungsratspräsidentin war für das Blumenau- Team auch ein Stück Anerkennung für die Leistungen eines privaten Heims – dies insbesondere auch nach Abschluss der Bauten der Häuser Flieder und Rose, welche die öffentliche Hand keinen Franken gekostet hatten. Wir danken Verena Diener, dass sie als erste Gesundheitsdirektorin in der 113 jährigen Geschichte die Blumenau persönlich besuchte.
Auf ihrem Weg nach Bern wünschen wir ihr alles Gute.

 

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