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ALTERSHEIM UND PFLEGEHEIM BLUMENAU AKTUELL

 
 
INFO'S AUS DEM ALTERSHEIM UND PFLEGEHEIM BLUMENAU 1/2006

Eine Familie
Mitarbeitende seien das wertvollste Kapital, hört und liest man immer öfter. Das ist für uns selbstverständlich und daher auch nichts Neues. Ob in diesem Zusammenhang das Wort «Kapital» korrekt ist, scheint uns allerdings mehr als fraglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen aus der Blumenau erst was sie ist. Sie müssen Menschen gerne haben. Dies ist nur möglich, wenn sie selbst auch wertgeschätzt werden. Wir pflegen ein Vertrauensverhältnis und streben eine Langfristigkeit mit unseren Mitarbeitenden an.
So wie wir es auch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern anstreben. Das Team ist unsere Familie, in der alle wichtig sind – so verschieden sie sind. Wir sind überzeugt, dass sich unser Umgang mit den Mitarbeitenden im Umgang mit den Bewohnern spiegelt.

 

 
Ursula und Felix Graf
 
 
Stimmen der Mitarbeiterinnen

Vom Umgang mit Mitarbeitenden

Human Resources Management heisst heute  was früher Mitarbeiterführung war. Menschen lassen sich nicht in Theorien festlegen, lassen sich nicht schubladisieren. Und da die Blumenau für die Bewohnerinnen und Bewohner etwas Spezielles ist, müssen auch die «Human Resources» hier aussergewöhnlich sein. Was macht es aus, in der Blumenau zu arbeiten? 38 Personen arbeiten in der Blumenau, davon drei Männer. Sie teilen sich insgesamt 22,5 Vollzeitstellen.

«Ich möchte nicht, dass es anders wäre»
gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Markus Plüss, Stv. Heimleiter
seit 12 Jahren in der Blumenau,
45 Jahre alt, Saland
Was machen Sie in der Blumenau?
Es ist ganz schwierig, das auf einen Nenner zu bringen. Ich bin der Allrounder: Portier, Büro, EDV-Beauftragter, Küche, Pflege, Garten, Handwerkliches, Reinigung und natürlich die Arbeitssicherheit.
 Wie ist Ihre Beziehung zu den Bewohnern? Teilweise sind es Leute, die ich aus dem Dorf kenne, oder Verwandte von Bewohnern. Ich kenne sie zum Teil sehr persönlich. Das ist für mich bereichernd.
Wie beurteilen Sie die Beziehung zu den
Mitarbeitenden und zur Heimleitung?
Wir sind alle per Du und haben ein sehr persönliches Verhältnis untereinander. Einige kenne ich auch privat sei längerem. Die Beziehung zu Ursi und Felix Graf ist sehr freundschaftlich. Ich möchte nicht, dass es anders wäre.
Was macht die Blumenau aus?
Die familiäre und persönliche Atmosphäre in Bezug auf Bewohner und Mitarbeitende.
 
«Alle dürfen und müssen mitdenken»

gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Liselotte Müller, Pflege,
seit 11 Jahren in der Blumenau,
49 Jahre alt, aus Steg

 «Was ist die Blumenau?
Das ist schwierig zu sagen. Es ist auch ‹etwas meins› vielleicht. Ich wäre sehr betroffen, wenn es dem Heim oder der Heimleitung irgendwie schlecht gehen würde. Alle dürfen und müssen mitdenken. Hier gibt es nur zwei Chefs. Nicht wie an anderen Orten. Die Blumenau steht und fällt mit Ursi Grafs Flexibilität. Wir können individuell auf die Be-wohner eingehen. Das braucht Struktur und Freiraum gleichzeitig. Ich glaube, dass das ein Grund dafür ist, dass es den Bewohnern hier gefällt.»

 «Wichtig ist, dass wir alle am gleichen
   Strick ziehen»

gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Silvia Tanner,Stv. Heimleiterin
seit 15 Jahren in der Blumenau,
57 Jahre alt, aus Saland

Silvia Tanner erfüllt den nicht ganz einfachen Job als Stellvertreterin von Ursula Graf. «Der interessante Arbeitsort und das sehr gute Arbeitsklima sind der Grund, dass ich schon so lange in der Blumenau bin.» Die Blumenau wurde vor einiger Zeit als Insel beschrieben. Es sei aber keine abgeschlossene Insel, sondern eine zum Wohlfühlen. «Wir gehen nach Möglichkeit auf die Bedürfnisse jedes einzelnen ein. Jeder und jede kann sich selbst sein.» Das sei der Geist der Blumenau. Und dafür seien die Menschen verantwortlich:
Ursi und Felix Graf, aber auch alle Mitarbeitenden. Sie schätzt die langjährigen Beziehungen zu den Bewohnerinnen und Bewohnern. Mit den alten Menschen gehe es darum, die verbleibende Zeit so schön als möglich zu gestalten. Ihr persönlicher Ausgleich zur Arbeit liegt irgendwo zwischendrin: Vieles, das ihr Freude macht. Ein grosses Haus. Ein schöner Garten. Lesen. Kleine Kulturprojekte.

 

Stimmen der Mitarbeiterinnen


«Schön, dass sie da sind»

gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Margrith Kunz, Pflege
seit 10 Jahren in der Blumenau,
53 Jahre alt, aus Steg

Margrith Kunz ist gelernte Krankpflegerin. Ihr gefällt es, mit vielen verschiedenen Leuten zu arbeiten. «Das ist aber nicht immer einfach», ergänzt sie. Trotzdem hätten sie Menschen, die zusammenpassen würden. Sie könne frei und selbständig arbeiten, stellt Margrith Kunz fest. «Und das hat einen grossen Einfluss auf den Umgang mit den Bewohnern. Sonst ginge es nicht mit so vielen verschiedenen Menschen.» Es sei nicht selbstverständlich, dass sich junge Menschen mit Alkoholproblemen und alte Menschen mit Gebrechen akzeptieren
könnten. «Warum arbeiten die nicht mehr», heisst es dann schnell. Margrith Kunz schätzt die netten Gesten der alten Menschen. «Schön, dass Sie das sind», darf sie hören. Es sei ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Pflegeverständnis und Menschenbild seien in der Blumenau sehr wichtig. Nach dem Blumenau-Geist befragt, erwähnt sie «Wärme», Atmosphäre, und die Wertschätzung der Heimleitung gegenüber den Mitarbeitenden, die sich auch auf die Bewohnerinnen und Bewohner überträgt.
 
«Man fühlt sich schnell wohl»
gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Erica Heuberger, Hauswirtschaft
seit 18 Jahren in der Blumenau,
63 Jahre alt, aus Bauma

Was umfasst ihre Arbeit in der Blumenau? Waschen, Glätten und Flicken Seit wann arbeiten Sie in der Blumenau? Ich glaube, ich bin von allen Mitarbeitenden am längsten hier. Seit Oktober 1988. Ich arbeite nur noch zwei Tage hier.
Was ist die Blumenau für Sie?
Die Blumenau ist gut geführt. Es hat mir immer gefallen. Es ist familiär und angenehm. Man fühl sich schnell wohl – als Mitarbeiterin und sicher auch als Bewohnerin. Kein Vergleich zu anderen Heimen.
Wie zeigt sich dieses Familiäre?
Etwa indem, dass alle Mitarbeitenden gemeinsam essen. Wir haben ein gutes Verhältnis untereinander.
Was macht den «Blumenau»-Geist aus?
Es ist familiär hier, kein riesiger Betrieb. Es gibt aber auch Leute, die ich nie sehe. Ursi und Felix Graf machen sehr viel aus. Sie sind offen und immer da für Lösungen.


gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Infos, Termine

siehe unter  Agenda

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gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Sanfte Renovation Haus «Rose»
Nach dem Abschluss des Neubaus «Flieder» vor einem Jahr steht nun die Renovation des Hauses «Rose» an. Das beinhaltet neue Aufenthaltsräume, Duschen und Toiletten für alle Zimmer, die Totalsanierung aller Leitungen und eine neue Heizung. Der Flarz, der 1894 für den Start der ersten Trinkerinnenheilstätte der Schweiz umgebaut wurde, wird von Juni bis Dezember einer Renovation unterzogen.

gelbes Rechteck.gif (41 Byte) Rückblende Aktuelles im
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